Das Gulasch

Was hat es mit dem Hirten auf sich?

Maria Tutschek · 05.04.2011

Ursprünglich aus der ungarischen Küche stammend zählt das Gulasch sicher zu den Lieblingsspeisen der Österreicher und wurde als Wiener Gulasch, Rindsgulasch oder Saftgulasch quasi eingebürgert.

Als fester Bestandteil der österreichischen Hausmannskost findet es sich auch auf jeder Wirtshauskarte wieder und ist zum Jahreswechsel oder auch als Katerfrühstück beliebt.

Anders als bei den meisten Gerichten, ist für das Gulasch auch zähes Fleisch geeignet, da es langsam und behutsam geschmort wird. Paprika, Kümmel, Majoran, Zwiebel und Knoblauch und je nach Rezept Kartoffeln, Kraut oder auch mal Würstel gehören in ein ordentliches Gulasch.
Und niemand isst Gulasch frisch – der echte Kenner wärmt es zumindest einmal auf und erfreut sich am immer besser werdenden Geschmack.

Wussten Sie?
Die Ungarn nennen unser Gulasch nicht "Gulyás" (das heißt auf ungarisch eigentlich Hirte und wird im kulinarischen Zusammenhang für Eintöpfe aller Art verwendet) sondern Pörkölt.

Das originale Rindsgulasch Rezept nach Plachutta findet ihr hier.

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